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04.02.2018: Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat am 01.02.2018 die neuen Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB 2018) bekannt gegeben. Sie gelten für alle Anträge, die ab dem 01.02.2018 neu eingereicht werden. Bereits eingereichte, noch nicht bewilligte Anträge können auf Antrag noch nach den WFB 2017 bewilligt werden.

Bitte beachten Sie: Mit Veröffentlichung der Änderungen im Ministerialblatt Nr. 4 vom 22.02.2018 wurden nachträgliche Änderungen in den Nummern 1.6.2.2 und 1.6.2.4 WFB bekannt gegeben (zur Anrechnung von Eigenleistungsersatz)! Diese Korrekturen sind in der nachfolgenden Übersicht kenntlich gemacht.

Wie in der vorherigen Legislaturperiode hat auch die neue Landesregierung im Wohnraumförderungsprogramm (WoFP) die Budgetierung der Wohnraumfördermittel für die gesamte Amtszeit, also bis 2022, festgeschrieben. Demzufolge stehen jährlich insgesamt 800 Mio. Euro für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung. Der Anteil und die Inanspruchnahme der Eigenheimförderung waren in den letzten Jahren sehr gering. Dies soll sich nun wieder ändern. Dazu sind folgende Anreize gesetzt worden:

  • Aufhebung der eingeschränkten Förderung für Neubau/Ersterwerb: Ab 2018 kann die Förderung wieder landesweit beantragt werden
  • Erhöhung und Ausweitung von Grundpauschalen und Kinderbonus (jetzt Familienbonus)
  • Erhöhung der Förderbeträge für Neuschaffung im Bestand und Gebrauchterwerb auf Neubau-Niveau
  • Einführung von Tilgungsnachlässen von bis zu 7,5 % auf Grundpauschale und Zusatzdarlehen
  • Streichung der energetischen Auflagen beim Gebrauchterwerb; das Kombimodell ist gänzlich gestrichen
  • Erleichterungen bei der Erbringung der Mindest-Eigenleistung: 15 % der Regelförderung wird als Eigenleistungs-Ersatz angerechnet (ggfs. abzüglich des beantragten Tilgungsnachlasses). Die Verrechnung mit beantragten Tilgungsnachlässen ist mit Bekanntgabe vom 22.02.2018 gestrichen worden.
  • Erleichterungen auch bei der Aufbringung des Eigenkapitals (EK): Der beantragte Tilgungsnachlass kann zum Teil auf die erforderliche EK-Quote angerechnet werden. Auch hier gibt es durch die Bekanntgabe vom 22.02.2018 Änderungen: Die Hälfte des zuvor genannten Eigenleistungsersatzes wird auf die Eigenkapitalquote angerechnet (unabhängig davon, ob und in welcher Höhe Tilgungsnachlässe beantragt werden).
  • Aktualisierung der Einteilung der Kommunen in Kostenkategorien und Einführung von Kostenkategorie K4 (bisher K1 bis K3). Dadurch erhalten 279 Kommunen demnächst höhere Fördermittel, lediglich 8 Kommunen werden schlechter gestellt.
  • Das Fördervolumen von 80 Mio. Euro für 2018 (wie auch in den Jahren davor) soll in den nächsten Jahren schrittweise bis auf 120 Mio. Euro angehoben werden.

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